Montag, 4. Juli 2016

Die letzten Wochen in Kalifornien

Hallo meine Lieben,

ich bin mittlerweile wieder gut und sicher in meinem Zuhause in Deutschland angekommen und möchte euch nun davon berichten, wie meine letzten Wochen und Tage in den USA abgelaufen sind.

4. Juni Prom

Am 4. Juni 2016 war es endlich soweit. Nach monatelanger Vorbereitung war der große Tag gekommen - PROM (dt. Abschlussball)! Ich hätte es mir eigentlich kaum schöner vorstellen können, aber nun von Anfang an. Nachdem ich mein Kleid und meine Schuhe schon bereits einige Wochen zuvor besorgt habe, konnte ich den Prom-Tag relativ gelassen angehen. Nach einem ausgiebigen Frühstück brachte mich meine Gastmutter gegen 12 Uhr mittags zu einem Frisör- und Make-up Salon. Dort sollte ich das erste Mal in meinem Leben professionell geschminkt und für den Tanz zurechtgemacht werden. Es war super aufregend und die Spannung stieg minütlich an. Als wir nach rund zweieinhalb Stunden wieder Zuhause angekommen waren, traf ich noch die letzten Vorbereitungen bevor meine Gasteltern mich zu einem nahe gelegenen Goldplatz fuhren, wo schon ein professioneller Fotograf auf uns wartete, um diesen einzigartigen Tag in schönen Bildern festzuhalten. Neben meinem Prom-Date waren noch ein weiteres Pärchen und ein Junge gekommen, um mit uns Fotos machen zu lassen. Anschließend brachte uns ein persönlicher Fahrer zu einem kleinen italienischen Restaurant im Herzen San Diegos, in welchem wir es uns erst einmal ordentlich gut gingen ließen. Gerade als wir bezahlen wollten, meinte die Kellnerin, dass ein älteres Paar im Restaurant die Rechnung schon für uns bezahlt hätte. Wir waren erst einmal sprachlos, denn die Rechung selbst war über 200 Dollar, doch das Paar meinte nur, dass wir noch einen wunderschönen Prom haben und jeden Moment genießen sollen. Obwohl ich diese Leute wohl nie wieder sehen werde, möchte ich mich noch einmal ganz herzlich bei ihnen bedanken, da so etwas natürlich alles andere als selbstverständlich ist.
Anschließend fuhren wir zum Manchester Grand Hyatt Hotel San Diego, in welchem der eigentliche Prom von 19.00 bis 23.00 Uhr stattfinden sollte. Dort angekommen, war ich erst einmal schwer von dem wunderschönen Hotel und dem Aufwand beeindruckt, welchen die Leute für diesen einzigen Abend betrieben hatten. Das Hotel lag direkt am Meer und sogar Zeichner und Fotografen waren gekommen, um dieses Highlight zu dokumentieren. Es war einfach alles perfekt und ich wünschte mir, dass der Abend nie zu Ende gegangen wäre.


Quelle: elitemeetings.com

Quelle: hotels.com


Nachdem der Prom um 23.00 Uhr geendet hatte, sind wir anschließend noch zu einer bekannten amerikanischen Dinerketter Namens Denny's gefahren, bevor wir den Abend stimmungsvoll ausklingen ließen.  Es war so ein unbeschreiblich schöner Tag, den ich bestimmt nie vergessen werde.

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Die letzten Tage habe ich versucht, soviel Zeit mit meinen Freunden und meiner Gastfamilie zu verbringen wie möglich. Es war ein schreckliches Gefühl Leute zu sehen und sich verabschieden zu müssen.  Meine Freunde und meine Gastfamilie sind mir wirklich ans Herz gewachsen und es ist einfach so schwierig loszulassen und nicht zu wissen, wann ich sie alle wiedersehen werde. Aber ich komme auf jeden Fall zurück..
Am Dienstag, den 14. Juni war dann mein letzer Schultag und ich musste meinen Freunden endgültig auf  Wiedersehen sagen. Die meisten Leute haben sich noch in meinem Jahrbuch verewigt (vielen Dank dafür!), sodass ich zumindest eine kleine Erinnerung an sie immer mit dabei habe. Am Dienstagabend hat mich meine Gastfamilie noch einmal in mein Lieblingsburgerrestaurant in-n-out eingeladen und ich durfte mit ihnen nochmals einen schönen Abend verbringen.


 
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15. Juni Abschied

Da mein Flug schon um 6.00 Uhr morgens in Richtung Washingtion D.C. ging, musste ich schon mitten in der Nacht aufstehen um rechtzeitig am Flughafen zu sein. Die Koffer hatte ich zum Glück schon am Montag gepackt gehabt und so blieb mir ein kleiner Teil des Stresses erspart. Zusammen mit meiner Gastmutter und -schwester holten wir noch mein Prom-Date ab und zusammen fuhren wir zum Flughafen. Dort warteten schon meine Koordinatorin und ihr Ehemann auf mich; ebenfalls waren aber auch noch zwei enge Freundinnen gekommen, um mir auf Wiedersehen zu sagen. Und dann war der Moment gekommen...ich musste mich verabschieden. Es war wirklich der schwerste Moment in meinem Leben. Ich hatte alle diese Menschen zwar erst vor rund 10 Monaten kennengelernt, aber sie waren mir in dieser Zeit so ans Herz gewachsen, dass ich am liebsten umgekehrt und zurück zu dem Haus meiner Gastfamilie gefahren wäre. Alle diese Menschen bedeuten mir soviel und ich bin ihnen so dankbar, dass sich mich so wundervoll aufgenommen und mein Jahr so perfekt gemacht haben. Ohne euch wäre so ein wunderschöner Auslandsaufenthalt gar nicht erst möglich gewesen und ich bin so unendlich dankbar euch alle kennen- und liebengelernt zu haben. Ich vermisse euch jeden Tag und hoffe schon ganz bald wieder nach San Diego zurückkommen und euch alle wieder in die Arme schließen zu können. Vielen Dank, dass ihr immer an meiner Seite wart, mich unterstützt und immer an mich geglaubt habt! ♥♥♥
Es war so hart auf Wiedersehen zu sagen, und die Freude nach Washingtion D.C. zu fliegen und dort meine anderen Austauschschüler zu treffen, hielt sich dementsprechend auch in Grenzen. Als ich am Flughafen auf die anderen traf, war auch dort die Stimmung eher gedrückt. Der Abschiedsschmerz war bei allen noch präsent und jeder wollte eigentlich nur zurück zu seiner Gastfamilie!


" Why does it take a minute to say hello but forever to say goodbye? "


15. - 17. Juni Re-Orientation in Washington D.C.

Mit dem Bus ging es gegen 16.00 Uhr vom Flughafen Washington Dulles zu unserem Jugend-Konferenzcenter 4H.
Dabei durchquerten wir sogar die Staatsgrenze zwischen Virgina und Maryland. Aufgrund des Verkehr dauerte unsere 45-minüte Fahrt am Ende leider knapp zwei Stunden und als wir im Hotel ankamen, war glücklicherweise auch schon ein großes Buffet aufgestellt, welches nur noch darauf wartete, verspeist zu werden. An diesem Abend trafen wir auch die amerikanischen Austauschschüler, welche ein Schuljahr in Deutschland verbracht hatten. Es war sehr interessant, sich ihre Eindrücke von Deutschland anzuhören und zu sehen, was ihnen an Deutschland besser gefallen hat als in den USA (Essen!!).
Am nächsten Tag trafen wir uns einem der Konferenzräume, denn es wartete ein Gastvortrag der deutschen und der amerikanischen Botschaft auf uns. Zwei Männer erzählten über den Beruf als Diplomat und klärten uns über die Vor- und Nachteile, sowie über die Möglichkeiten auf, welche sich einem mit diesem Job eröffnen. Anschließend hatten wir Zeit zur freien Verfügung. Ein Bus brachte uns zum Kapitol; von dort aus hatten wir dann dreieinhalb Stunden um die nähere Umgebung zu erkunden. Glücklicherweise liegen die Hauptattraktionen in Washington nicht so weit voneinander entfernt und so konnte man das Capitol, White House und Lincoln Memorial gut zu Fuß erreichen.


Washington Monument

White House

Lincoln Memorial

Nachdem wir uns alle wieder am Kapitol getroffen hatten, machten wir noch ein Gruppenbild zur Erinnerung.



Am nächsten Morgen machten wir uns dann wieder auf in Richtung Flughafen. Nachdem wir dort vier Stunden warten mussten, bis wir unser Gepäck einchecken konnten, mussten wir nach der Sicherheitskontrolle noch einmal fünf weitere Stunden warten, bis endlich das Boarding begann. Nachdem kam es dann leider zu weiteren zwei Stunden Verspätung aufgrund eines technischen Defekts am Flugzeug. Zu dem Zeitpunkt war mir bereits bewusst, dass ich meinen Anschlussflug nach Friedrichshafen verpassen würde, da ich in Frankfurt nur rund eineinhalb Stunden Aufenthalt gehabt hätte. Diese Vermutung bewahrheitete sich dann leider und so musste ich über sieben Stunden am Flughafen in Frankfurt ausharren, bis endlich mein Flieger in Richtung Friedrichshafen ging. Alles in alles war der Rückflug mit einigen Komplikationen verbunden, allerdings kam ich dann doch am 18.Juni um 22.44 Uhr in Friedrichshafen an.
Auf dem Heimweg habe ich angefangen zu realisieren, dass mein Auslandsjahr nun endgültig vorbei ist. Die letzten Wochen vor meiner Abreise habe ich immer versucht, meine Gedanken an meinen Rückflug zu verdrängen und lieber jede Sekunde von meiner noch verbleibenden Zeit zu genießen, aber im Auto auf dem Heimweg dann, war mir klar, dass alles was ich jetzt noch in den Händen hielt, Erinnerungen waren. 
 
"I want to thank everyone who supported und believed in me during my year in California. Only you guys made my year so special and without you, it would have never been as awesome as it was. My special thanks and appreciation go to my wonderful host family. I know it wasn't always easy but thanks for giving me more chances than I deserved. Thank you everyone who spent time with me and for trying to make my year as perfect as possible.
There are all these great experiences and memories I can now look back on and I hope that one day I will see you all again and we can make more unforgettable moments together. Thank you so much! I miss you guys so so much!!! ♥♥ ♥"
" It's not the goodbye that hurts, it's the flashbacks and memories that follow and the uncertainty of when you will see the people you love again "

Ihr könnt mir ab jetzt sehr gerne auch auf meinem instagram folgen. Dort werde ich in Zukunft auch privatere Bilder von meinem Auslandsaufenthalt posten. Name auf instagram: samira_broghammer

Liebe Grüße,
Samira

Quelle: keepcalm-o-matic.co.uk

P.S. Ich werde auch weiterhin auf meinem Blog posten, da zum Beispiel auch noch das PPP-Nachbereitungsseminar in Berlin vom 9. bis zum 11. September 2016 stattfindet. Zudem habe ich auch beschlossen, mich sozial für meine Austauschorganisation Partnership International e.V. zu engagieren, das heißt dass ich für das Austauschjahr 2017/18 vorrausichtlich eine der E-Mail Betreuerrollen übernehmen werde.

Donnerstag, 2. Juni 2016

Beluga Interaction Program

Hallo meine Lieben,

wie ich euch bereits im letzten Post schon erzählt habe, bin ich vergangenen Sonntag in einen Vergnügungspark Namens SeaWorld hier in San Diego gefahren um dort an einem speziellen Programm (Beluga Interaction Program) teilzunehmen, welches erlaubt mit Belguas schwimmen zu dürfen. Da ich zuvor noch nie Belugas gesehen habe, war ich natürlich dementsprechend nervös und aufgeregt. Ich habe versucht mir vorzustellen, wie es wohl sein wird, aber schon kurz nachdem ich im Park ankam beschloss ich das Ganze einfach auf mich zukommen zu lassen. Zusammen mit sechs anderen Personen wurden wir von den Betreuern begrüßt, welche uns anschließend in einen abgesperrten Bereich führten. Dort hatte jeder eine private Umkleidekabine, in welcher sich eine Dusche sowie ein Neoprenanzug und Schuhe befanden. Nachdem alle Teilnehmer bereit waren, ging es endlich los!


Quelle: en.wikipedia.org

Schon bevor wir im Becken waren, wurden wir vor den kalten Wassertemperaturen gewarnt. Und tatsächlich, das Wasser hatte nur knapp über neun Grad Celsius!! Obwohl es sich am Anfang so anfühlte, als würde man in wenigen Sekunden zu einem riesigen Eisblock zusammenfrieren, änderte sich die Lage schnell, als die Wale auf uns zuschwammen. Mit Anleitung der Bertreuer durften wir die Tiere anfassen, füttern und die Belugas führten zudem einige Tricks und verschiedene Laute vor. Es war einfach wundervoll die Möglichkeit zu bekommen, den Tieren so nahe zu sein und Zeit mit ihnen verbringen zu dürfen. Zwei Fotografen machten Bilder von uns, welche wir anschließend erwerben konnten. Natürlich ging die Zeit im Wasser (rund 35 Minuten) viel zu schnell vorbei, dennoch war es ein wunderschönes und einzigartiges Erlebnis, welches ich wahrscheinlich so schnell nicht noch einmal erleben werde. ♥

Da ich leider keine Kamera mit ins Wasser nehmen konnte, gibt es nur Fotos, die von Leuten außerhalb des Beckens gemacht wurden.
Ich habe auf YouTube ein Video gefunden, das zusammengefasst zeigt, was das Schwimmen mit den Belugas beinhaltet.





Liebe Grüße und bis bald,
Samira


Quelle: pinterest.com

Montag, 16. Mai 2016

Nur noch vier Wochen!!!

Hallo meine Lieben,

wir ihr im Titel schon richtig erkannt habt, geht es für mich in etwas mehr als vier Wochen schon wieder zurück nach Deutschland. Momentan scheint aber die Tatsache, dass ich schon in absehbarer Zeit mein wundervolles "zweites" Zuhause hier verlassen muss, sehr unrealistisch. Die Zeit vergeht so schnell und dabei würde man sich doch einfach nur wünschen, wenigstens noch ein bisschen länger hier bleiben zu dürfen. Die Erlebnisse und Erfahrungen, die ich bis jetzt gemacht habe, werden mich mein ganzes Leben begleiten und ich bin einfach so froh, an diesem wirklich einzigartigen Erlebnis teilgenommen zu haben.


Quelle: visitcalifornia.com ♥

Ich bekomme oft die Frage gestellt, ob ich es bereue, ein Auslandsjahr gemacht zu haben, da ich in Deutschland ja die 11. Klasse nach meiner Rückkehr "wiederholen" muss, aber ich bin der Meinung, dass die Erlebnisse und Erfahrungen, die man bei einem Auslandsaufenthalt macht, so viel wert sind, dass ich persönlich es gerne in Kauf nehme, ein zusätzliches Jahr die Schulbank zu drücken. Obwohl die Entscheidung für ein Auslandsjahr sehr groß ist, würde ich es absolut JEDEM empfehlen. Obwohl ein Auslandsaufenthalt sehr kostspielig und schon der Bewerbungsprozess mit Problemen verbunden sein kann, verhilft ein Auslandsjahr neben der akademischen Ausbildung vor allem der Persönlichkeitsentwicklung. Während eines Auslandsjahrs trifft man täglich auf Situationen, mit denen man zuvor noch nie zutun gehabt hat, aber jede gemeisterte Hürde stellt eine neue Erfahrung dar, die die eigene Persönlichkeit stärkt und einem Kraft gibt.
Falls ihr Fragen rund um mein Auslandsjahr habt oder immer noch herausfinden möchtet, ob ein Auslandsjahr das Richtige für euch ist, könnt ihr mir gerne eine E-Mail unter b-samira@web.de hinterlassen. Ich freue mich über eure Nachrichten!!

Aber nun zurück zu meinem "Auslandsjahr-Endspurt". Da ich die letzten Wochen natürlich noch besonders genießen und ausnutzen möchte, habe ich ein kleines Update für euch zusammengestellt - einerseits mit Dingen, welche sich in den letzten Wochen ereignet haben, aber natürlich auch über das, was in ich in den nächsten Wochen noch vorhabe.
  • Vergangenen Mittwoch hat die Leichtathletik-Saison für mich geendet. Nach über fünf Monaten täglichem Training, habe ich nun nachmittags ein bisschen mehr Zeit für mich. Ich habe die Saison und das Erlebnis, Teil eines High School Sport Teams zu sein, wirklich sehr genossen. Ich habe so viele tolle Leute und Trainer kennengelernt, die mich immer aufgebaut haben, wenn es einmal nicht so gut lief, und ich möchte mich an dieser Stelle ganz herzlich bei ihnen bedanken. Ihr seid die Besten!! ♥ 
  • Am 28. Mai werde ich einen Ausflug zum San Diego SeaWorld, einem Vergnügungspark mit Shows, Achterbahnen und Tieren wie zum Beispiel Orkas und Delphine, machen. Da ich für SeaWorld eine Jahreskarte besitze, wird es für mich nicht das erste Mal sein, dass ich dort hingehe. Allerdings habe ich für den 28. Mai ein ganz besonderes Erlebnis gebucht. Das Ganze nennt sich Beluga Interaction Program. Das bedeutet, dass ich zusammen mit Belugas schwimmen und tauchen werde und die Tiere natürlich auch streicheln kann. Ich freue mich wirklich sehr auf diesen Tag und hoffe, ein paar schöne Fotos für meinen Blog machen zu können.
  • Am 4. Juni ist es dann endlich soweit. Ich werde zum Prom gehen. Prom ist einer der größten, wenn nicht der größte Tanz, welcher an jeder High School zu Ende des Schuljahres gefeiert wird. Ich habe schon ein Ticket, Kleid und Schuhe - der Tanz kann also kommen.
  • Am 11. Juni findet dann voraussichtlich meine Abschieds-/ Geburtstagsparty statt. Da mein Geburtstag am 16. Juni ist und ich aber leider schon am 15. Juni abreisen muss, habe ich beschlossen, meinen Geburtstag etwas vorzuverlegen und ihn einfach schon einige Tage früher zu feiern. Die Abschiedsfeier findet wahrscheinlich am Strand mit Pizza und allerlei weiterem leckerem Essen statt. Obwohl ich die Einzelheiten noch etwas besser planen muss, bin ich jetzt schon zuversichtlich, dass es ein unvergesslicher Tag werden wird.
  • Am 15. Juni heißt es dann Abschied nehmen. Ich werde mich früh morgens um 7 Uhr von San Diego auf den Weg nach Washington D.C. machen. Dort werden ich dann die anderen Austauschschüler von meinem Programm und zusätzlich auch die amerikanischen Schüler, welche ein Jahr in Deutschland verbracht haben, treffen. Zusammen werden wir rund zweieinhalb Tage mit Sightseeing (Kapitol, Weißes Haus,...) verbringen.
  • Am 18. Juni werden ich dann um 14 Uhr an meinem Zielflughafen in Deutschland ankommen.

Liebe Grüße und bis zum nächsten Mal,
Samira ♥


Sonnenuntergang am Ocean Beach, San Diego

Freitag, 29. April 2016

Baseball-Game ⚾

Hallo meine Lieben,

vor einigen Wochen hat hier in den USA die Baseball-Saison begonnen und da auch San Diego ein großes Stadion und sogar eine eigene Mannschaft hat, wollte ich unbedingt zu einem offiziellen Baseball-Spiel gehen, um mir das Ganze einmal genauer anzuschauen und die Atmosphäre eines solchen Spiels mitzuerleben.
Am vergangen Sonntag spielten die San Diego Padres gegen die St. Louis Cardinals im Petco Park in San Diego, einem Baseball-Stadion mit über 42.400 Sitzplätzen. Meine örtliche Koordinatorin hatte mich zu dem Spiel eingeladen, nachdem ich ihr einige Tage zuvor erzählt habe, dass ich unbedingt zu einem Baseball-Spiel gehen möchte. An dieser Stelle noch einmal vielen lieben Dank dafür!!! ♥
Da ich mich zuvor noch nie wirklich mit Baseball beschäftigt habe, war ich zu Anfang des Spiels etwas überfordert, doch dank ausführlicher Erklärung habe auch ich nach einer Weile die Regeln verstanden. Ein Mitglied der Marine sang zu Beginn des Baseball-Game die amerikanische Nationalhymne, gefolgt von neun "Spielpartien" (genannt Innings). Am Ende verloren die San Diego Padres leider mit fünf zu acht gegen das gegnerische Team, aber das Erlebnis, einmal bei solch einem Baseball-Spiel dabei gewesen zu sein und die einzigartige Atmosphäre miterlebt zu haben, ist einfach unbeschreiblich.


Quelle: sandiegouniontribune.com






Liebe Grüße und bis zum nächsten Mal,
Samira


Quelle: pixteller.com

Sonntag, 17. April 2016

Food - Special 🍲

Hallo meine Lieben,

ich bin mittlerweile schon seit über acht Monaten hier in Kalifornien. Es ist wirklich echt Wahnsinn, wie schnell die Zeit vergeht. In weniger als acht Wochen geht es für mich schon wieder zurück nach Deutschland. Es gibt immer noch Momente, in denen mir das Ganze hier alles so surreal vorkommt. Es fühlt sich an, als ob alles nur ein Traum wäre, von dem ich in schon wenigen Wochen wieder aufwachen muss.
Aber bevor das Ganze jetzt zu sentimental wird, möchte ich das Thema des heutigen Posts ankündigen. Über die letzten Monate haben mich viele E-Mails und Fragen von euch rund um mein Auslandsjahr erreicht, vor allem darüber, was ich hier in den USA esse und welche neuen Dinge ich schon probiert habe. Deshalb habe ich mir überlegt, immer mal wieder Fotos von meinem Essen zu machen und sie euch anschließend zu präsentieren.
Hier ist das Ergebnis:






Liebe Grüße und guten Hunger,
Samira


Quelle: picturequotes.com

Sonntag, 10. April 2016

Color Run Sponsorenlauf ❤️💛💚💙

Hallo meine Lieben,

vergangenen Sonntag fand an unserer Schule ein 5K Color Run Sponsorenlauf statt. Bei einem Color Run (vergleichbar mit dem deutschen Holi Festival) handelt es sich um eine Laufveranstaltung, bei welcher die Teilnehmer während und nach dem Rennen mit buntem Farbpulver beworfen werden. Das 5K steht lediglich für die Länge des Rennens, nämlich 5 Kilometer. Ich habe zuvor noch nie an einem Color Run teilgenommen, aber es hat einfach so viel Spaß gemacht und ich würde es jederzeit wieder machen.


Quelle: onwards-n-upwards.tumblr.com



Leider hatte der ganze Spaß auch eine traurige Seite, da der Sponsorenlauf aufgrund eines tragischen Ereignisses im April des vergangenen Jahres stattfand. Am 30. April 2015 kam ein Schüler der West Hills High School bei einem Autounfall direkt vor der Schule tragisch ums Leben. Der Lauf sollte also auch eine Art Erinnerung sein, da der Schüler selbst Teil des Leichtathletik-Teams war.

Der Lauf stand unter dem Motto: COLOR FUN RUN ❤️💛💚💙 #RememberRyan



Liebe Grüße und vielen Dank für über 42.500 Seitenaufrufe,
Samira ♥


Quelle: livingyourdreamsabroad.tumblr.com

Samstag, 2. April 2016

Los Angeles ♥

Hallo meine Lieben,

vergangenen Freitag sind meine Gastfamilie und ich für einen gemeinsamen Tagesausflug nach Los Angeles gefahren. Los Angeles liegt rund zwei Stunden Autofahrt nördlich von San Diego direkt am Pazifischen Ozean. Mit seinen rund 3,9 Millionen Einwohner ist Los Angeles von der Einwohnerzahl her rund dreimal größer als San Diego (1,3 Millionen).


Quelle: sitstayread.org

Den ersten Halt machten wir in einem kleinen Donutgeschäft Namens California Donuts im Stadtviertel Korea Town, welches für seine kreativen Donutdekorationen und große Auswahl sehr bekannt ist.



Weiter ging es zu einem der bekanntesten Ausflugsziele in Los Angeles - La Brea Tar Pits. Natürlicher Asphalt wird in diesem Park an die Erdoberfläche gedrückt und bringt immer wieder jahrmillionen alte Fossilien und Knochen ans Tageslicht - und dass mitten in einer Großstadt wie Los Angeles. Einige Stellen des Parks dürfen nicht betreten werden, da ständig Teer an die Erdoberfläche gelangt und sich darin womöglich jahrmillionen alte Schätze verbergen.







Anschließend ging es zu einem weiteren Highlight von Los Angeles - das Griffith Observatory (deutsch: Sternwarte) mit Blick auf das Hollywood Sign und ganz Los Angeles. Leider war an diesem Tag der Smog, also der Feinstaubgehalt in der Luft, ziemlich stark, so dass es schien, als sei die Stadt in einen großen braunen Nebelschleier eingehüllt.




Quelle: en.wikipedia.org


Nachdem wir bei Roscoe's, einem traditionellen Hähnchen- und Waffelrestaurant, zu Mittag gegessen hatten, machten wir uns auf den Weg nach Downtown Los Angeles, genaugesagt zum Walk of Fame und Chinese Theatre. Nachdem wir (glücklicherweise) einen Parkplatz direkt am Hollywood Boulevard ergattern konnten, machten wir uns über den Walk of Fame auf den Weg zum weltbekannten Chinese Theatre, in welchem viele berühmte Stars ihre Hand- und Fußabdrücke inklusive Unterschrift hinterließen.




Quelle: en.wikipedia.org



Unsere nächste Station führte uns entlang des Sunset Boulevard nach Beverly Hills und Bel Air, beides exklusive Wohnviertel von Los Angeles. Allerdings konnte man von den Villen nicht wirklich viel sehen, da große Zäune und Büsche die Sicht versperrten. Trotzdem konnte man kurze Einblicke erhaschen und anfangen davon zu träumen, vielleicht irgendwann einmal in einem dieser wunderschönen Häuser zu wohnen.



Gegen Abend fuhren wir vorbei am Santa Monica Beach mit wunderschönem Blick auf das Meer zum Venice Beach, an welchem wir uns bis zum Sonnenuntergang aufhielten.






Anschließend machten wir uns wieder auf die Rückfahrt nach San Diego. Es war wirklich ein wunderschöner Tag, den ich bestimmt nicht so schnell vergessen werde.

Liebe Grüße und hoffentlich bis bald,
Samira


Eichhörnchen im La Brea Tar Pits Park