Montag, 30. November 2015

Thanksgiving Break & Roadtrip

Hallo ihr Lieben,

ich wünsche euch allen ein (leicht verspätetes) Happy Thanksgiving.


Quelle: atlantaintownpaper.com

Seit Freitagabend sind meine Gastfamilie und ich nun schon wieder von unserem Roadtrip zurück und um es gleich einmal vorwegzunehmen: Es war einfach unbeschreiblich schön. Ich habe so viele neue Orte gesehen und Eindrücke gesammelt, welche ich in diesem Post mit euch teilen möchte. Aber von Anfang an: Vergangenen Sonntag ging es schon früh morgens los. Nachdem wir unser Gepäck im Auto verstaut hatten, machten wir uns auf den Weg in Richtung Nordosten, denn unser erstes Ziel war Fabulous Las Vegas. Nach etwa vier Stunden Autofahrt erreichten wir die Grenze zum US-Bundesstaat Nevada.



Schon von Weitem konnten wir die Wolkenkratzer von Las Vegas sehen, welche sich uns im Laufe der nächsten halben Stunde stetig näherten. Als wir im Stadtinneren angekommen waren, folgte ein Highlight dem Nächsten. Nach der Tafel mit der Aufschrift "Welcome to Fabulous Las Vegas" fuhren wir geradewegs auf den Strip zu, an welchem sich übrigens auch unser Hotel Flamingo befand.





Nachdem wir unser Gepäck in den 25. Stock geschleppt hatten, konnten wir von dort aus einen wunderschönen Ausblick auf den Strip genießen. Unser Hotel befand sich direkt neben dem Caesars Palace und bot neben zahlreichen Geschäften, Pools und Casinos so ziemlich alles, was das Herz begehrt.



Quelle: caesars.com

Quelle: lasvegas-how-to.com



Nach einer kleinen Stärkung ging es zurück auf den Strip. Da es schon langsam dunkel wurde, erhellten bunte Lichter und Anzeigetafeln die Stadt. Zunächst ging es in ein großes Einkaufszentrum (planet hollywood), in welchem ich persönlich sehr viele Souvenirs eingekauft habe. Das Besondere an diesem Kaufhaus war, dass sich die einzelnen Geschäfte in Gebäuden befanden, welche nach italienischem/venezianischem Stil gebaut wurden. Zudem war die Decke des Einkaufszentrum wie ein Himmel bemalt, sodass es sich so anfühlte, als würde man sich im Freien, und nicht in einem Kaufhaus, befinden.



Weiter ging es zu einem vierstöckigen m&m store, gefolgt von der Coca Cola Factory. Dort konnte man für acht Dollar 16 Softdrinks aus der ganzen Welt testen, welche von der Coca Cola Company produziert und vertrieben werden. Ein deutsches Getränk war leider nicht dabei, dafür aber sehr viele asiatische Softdrinks, welche manchmal mehr und manchmal weniger gut schmeckten.







Zum Abschluss des Abends ging es in die Hershey's Factory (amerikanische Süßigkeitenfabrik), bevor ich mich spontan dazu entschied, mit einer Achterbahn zu fahren, um noch einmal einen wunderschönen Ausblick auf das beleuchtete Las Vegas werfen zu können. Anschließend ging es über den Strip zurück zu unserem Hotel.


Quelle: yeahthatskosher.com





Am nächsten Morgen ging es direkt weiter zu unserem nächsten Ziel: dem Hoover Dam. Die Talsperre (eröffnet: 1936) liegt rund 40 Meilen südöstlich von Las Vegas.






Nachdem wir den Hoover Dam überquert hatten, machten wir uns auf den Weg nach Arizona, genauergesagt in Richtung Grand Canyon Village. Der Weg führte uns mitten durch eine Indian Reservation Area, das heißt, durch ein Gebiet, in welchem vor allem Native Americans leben und dort auch selbst hergestellte Produkte verkaufen. Je weiter wir uns dem Grand Canyon näherten, desto mehr verwandelte sich die flache Wüstenlandschaft in ein hügliges Waldterrain.





Bis wir schließlich den Grand Canyon National Park erreichten...
 



Quelle: grayline.com

Den restlichen Abend verbrachten wir im Grand Canyon Village, bevor wir uns am nächsten Morgen bei eisiger Kälte auf den Weg zum Monument Valley in Utah machten. Mir persönlich hat der Grand Canyon super gut gefallen und die Weitläufigkeit des Parks hat mich sehr beeindruckt.






Nachdem wir ausgiebigst das Monument Valley inspiziert hatten, folgte eine etwa 50 Minuten lange Fahrt zum Goosenecks State Park. Die Aussichtsplattform auf etwa 1.500 Meter Höhe bot einen wunderschönen Ausblick über die beiden Flußschleifen des San Juan Rivers.



Quelle: annemckinnell.com

Unweit des Goosenecks State Park befindet sich der Mexican Hat, eine Steinformation, welche der Form eines mexikanischen Huts (aus einer bestimmten Perspektive) sehr ähnlich sieht.




Rund eine Stunde östlich des Mexican Hat befindet sich ein geographisch sehr interessanter Punkt Namens Four Corners. An diesem Punkt treffen die vier US-Bundesstaaten Utah, New Mexico, Arizona und Colorado aufeinander. Direkt neben den Four Corners konnte man sich ein von Native Americans zubereitetes Fry Bread (frittiertes Brot) schmecken lassen. Diese Chance ließen wir uns natürlich nicht entgehen.


Quelle: wikimedia.org




Anschließend machten wir uns auf den Weg zu unserem Hotel in Durango, Colorado. Während des Sonnenuntergangs konnte ich noch einmal schöne Fotos von der Landschaft machen.






Den nächsten Tag gingen wir etwas ruhiger an. Nach einem leckeren Frühstück machten wir uns auf den Weg zum Mesa Verde National Park, was auf deutsch so viel bedeutet wie Grüner Tafelberg. Im Nationalpark kann man Felsbehausungen bestaunen, welche aus der Zeit von 600 n. Chr. stammen und noch nahezu vollständig erhalten sind.





Den restlichen Tag ließen wir gemütlich ausklingen, um am nächsten Morgen fit für die fünfstündige Fahrt nach Pinetop in Arizona zu sein. Auf dem Weg dorthin machten wir Halt in der Painted Dessert, genauer gesagt am Petrified Forest National Park. In diesem Nationalpark findet sich Holz, welches im Laufe der Jahrtausende verkieselt/versteinert wurde und heute in wunderschönen Rottönen leuchtet. Zudem ist die Straße, welche durch den Park führt, Teil der berühmten Route 66.








Die Nacht verbrachten wir im WorldMark Hotel in Pinetop, bevor wir uns am nächsten Tag auf den Weg für die rund neunstündige Rückfahrt nach San Diego machten.


Quelle: extraholidays.com


Am Freitagabend sind wir dann gegen sieben Uhr wieder zu Hause angekommen. Der Roadtrip war für mich ein wunderschönes Erlebnis, welches ich bestimmt nicht so schnell vergessen werde.

Liebe Grüße,
Samira


US-Bundesstaaten, welche ich bis jetzt schon besucht habe